Am Freitag, dem 24. Oktober 2025, verwandelten Jimmy Schlager und sein langjähriger Bühnenpartner Chris Heller die Kleinkunstbühne der Kulturwerkstatt Hirschbach in einen fein austarierten Mix aus Musikkabarett, Literatur und Weinviertler Schmäh. Mit ihrem aktuellen Programm „Lästerlieder“ sezierten die beiden die Besserwisser und selbsternannten Experten unserer Zeit – und gaben, ganz ihrem Motto entsprechend, „die schwierigsten Antworten auf die einfachsten Fragen“.
Jimmy Schlager, Jahrgang 1966, ist Texter, Satiriker, Kabarettist, Komponist und Musiker – und bekennender Weinviertler, der seine Geschichten bevorzugt im Dialekt erzählt.
Spätestens seit seinem Buch „Der Mann mit der Taube“, einer Sammlung eigenwilliger und humorvoller Geschichten, ist er auch als Autor erfolgreich unterwegs.
An seiner Seite: Chris Heller, seit vielen Jahren sein kongenialer Partner am Klavier, Komponist und Texter, der mit feinem Gespür zwischen lyrischer Begleitung und pointiertem Konterpunkt pendelt. Gemeinsam bilden die beiden ein hervorragend eingespieltes Duo, das pointierte Stories, philosophische Seitenhiebe und mitreißende Lieder zu einem stimmigen Ganzen verbindet – eine Mischung, die das Publikum auch bei anderen Stationen der „Lästerlieder“-Tour bereits begeisterte.

In Hirschbach führte das Programm durch die „Sonderbarkeiten der Gesellschaft“ – vom Alltagsabsurdismus bis zu entbehrlichen Figuren der Zeitgeschichte. Zwischen nachdenklichen Passagen, herzhaftem Gelächter und feinen Zwischentönen blieb genügend Raum, um sich zu wundern, zu grübeln, zu schmunzeln oder einfach lauthals mitzulachen.
Feiner Sound für feine Pointen – denn damit Jimmy Schlagers Texte – oft im Dialekt, immer präzise gesetzt – auch in der letzten Reihe mühelos verständlich blieben, übernahm STAGE SUPPORT Eventtechnik an diesem Abend den kompletten Ton-Mix am Mischpult. Über das FOH-Pult wurden Stimme und Instrumente so abgestimmt, dass das Publikum den Wechsel von leisen, fast literarischen Momenten zu energiegeladenen Musikkabarett-Passagen unmittelbar miterleben konnte. Transparente Monitorwege für die Künstler sorgten dafür, dass die beiden sich „blind“ aufeinander verlassen konnten – ganz so, wie es das eingespielte Duo seit Jahren auf österreichischen Bühnen praktiziert.
Neben dem Ton verantwortete STAGE SUPPORT auch die lichttechnische Inszenierung des Abends. Statt einer überladenen Show lag der Fokus auf einem Lichtdesign, das Text und Musik unterstützt, nicht überdeckt. So wurde die überschaubare Bühne der Kulturwerkstatt zu einer wandelbaren Erzählfläche, auf der jede Pointe auch visuell einen kleinen Rahmen bekam – unaufdringlich, aber wirkungsvoll.
Am Ende des Abends bedankte sich ein hör- und sichtbar zufriedenes Publikum mit langanhaltendem Applaus für zwei Stunden feine Satire, musikalische Virtuosität und viel, viel Schmäh – ein weiterer Beleg dafür, wie gut das Format Musikkabarett in die Kulturwerkstatt Hirschbach passt. Und STAGE SUPPORT Eventtechnik bedankt sich einmal mehr beim Veranstalter und besonders Peter Koppensteiner, der auch an der Kamera eine feine Klinge besitzt.















